Investmentbanker Michael Treichl ist tot

 Michael Treichl
Foto: /wkw/Florian Wieser

Der Österreicher war im April 2017 in die Schlagzeilen geraten, weil sein Wohnsitz Parnham House in Dorset abgebrannt ist.

19.06.2017, 14:09

Tragischer Schicksalsschlag in der österreichischen Bankiersfamilie Treichl:  Michael Treichl, der vier Jahre ältere Bruder von Erste-Group-Chef Andreas Treichl, ist tot. Der Investmentbanker und Hedgefonds-Manager, Jahrgang 1948, soll am Wochenende aus dem Leben geschieden sein. Das berichteten Personen aus dem Umfeld von Michael Treichl dem KURIER. Treichl hinterlässt Ehefrau Emma und zwei Kinder.

Mitte April 2017 war der Wahl-Brite in die Schlagzeilen geraten, weil sein prachtvoller Wohnsitz Parnham House in Beaminster in der Grafschaft Dorset aus unbekannter Ursache abgebrannt ist. Das gut 500 Jahre alte schlossartige Anwesen ist eines der ältesten Herrschaftsgebäude in der Grafschaft Dorset und in Großbritannien historisch wichtig. Es ist trotz der Löschversuche von hundert Feuerwehrleuten zu einem großen Teil praktisch bis auf die Steinfassade zerstört worden. Ende April 2017 war Treichl kurzfristig festgenommen, aber nach einer Befragung ohne Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Er soll den Behörden volle Kooperation bei der Aufklärung des Brandes zugesagt haben.

Rat und Hilfe

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich  kostenlos unter der Rufnummer 142.

www.suizid-praevention.gv.at

Das neue österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.

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