Italien verbietet nicht recycelbare Wattestäbchen

Italien will den Kampf gegen nicht recycelbaren Müll verschärfen.
Foto: Getty Images/iStockphoto/luismmolina/iStockphoto

Ab 2020 ist im Nachbarland Italien außerdem Mikroplastik in Kosmetika verboten.

12.01.2018, 15:50

Italien will den Kampf gegen nicht recycelbaren Müll verschärfen. Ab 2019 soll es keine Wattestäbchen mehr im Handel geben, die nicht biologisch abbaubar sind. Ab 2020 wird Mikroplastik in Kosmetika verboten, berichtete der Präsident der Umweltkommission der Abgeordnetenkammer, Ermete Realacci, am Freitag.

Dadurch sollen weniger nicht abbaubare Wattestäbchen im Meer oder an Stränden landen. Diese zählen zum Müll, der am häufigsten an den Stränden eingesammelt wird, hieß es in Rom.

Mit Anfang 2018 dürfen im italienischen Einzelhandel lediglich komplett recycelbare Einwegsackerl für Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch verwendet werden. Dafür müssen die Italiener ein bis drei Cent je nach Supermarkt zahlen. In Europa werden nach Angaben der Agentur für den Umweltschutz 100 Milliarden Plastiksackerl pro Jahr verbraucht. Teile davon landen im Meer oder auf den Stränden, kritisierte Umweltschutzverband Legambiente.

(APA/pama)

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