Pooth: Traurige Enthüllung über ihre Kindheit

Verona Pooth bei "6 Mütter"
Foto: MG RTL D / Endemol Shine

Verona Pooth sprach bei "6 Mütter" über ihr Verhältnis zu ihrer "schwierigen" Mutter.

07.12.2017, 08:39

Am Dienstag um 20.15 Uhr startete die zweite Staffel der Vox-Show "6 Mütter", in der diesmal auch Verona Pooth unter den Promi-Mamas ist. In der ersten Folge der Personality-Doku gab die Werbeikone Einblicke in die Erziehung ihrer beiden Söhne Rocco und San Diego, erzählte aber auch über ihr Verhältnis zu ihrer eigenen, "schwierigen" Mutter Luisa Feldbusch.

"Meine Mutter war keine Schmuse-Mama"

Pooths Mutter - eine bolivianische Friseurin - war 2015 nach jahrelanger Demenz gestorben. Ihre Stärke habe sie immer bewundert, so Pooth, die im Beitrag auch das Grab ihrer Mutter in Hamburg besuchte. Im Gespräch mit den anderen prominenten Mamas gab die Ex-Frau von Dieter Bohlen aber auch weniger schöne Einblicke in die Beziehung zu ihrer Mutter.

"Ich bin selbst in einem Hochhaus groß geworden, meine Eltern haben sich getrennt, als ich neun war", erzählte Pooth. Doch während sie selbst ihre Söhne mit Zuneigung und Aufmerksamkeit überschüttet, erlebte sie selbst nie diese Art von mütterlicher Liebe.

"Meine Mutter war keine Schmuse-Mama",  verriet Pooth. "Sie war eher wie ein Trainer, hat immer gesagt hat 'Gut, und jetzt geht es weiter'".

Sechs Mütter Foto: MG RTL D / Endemol Shine

Ob sie stolz auf die Karriere ihrer Tochter war, habe Luisa Feldbusch niemals offen gezeigt: "Ich habe ihr eine Eigentumswohnung gekauft von meinem ersten Geld, ein Auto, ich war immer für sie da. Das hat sie nie angenommen mit 'Danke, mein Schatz'. Sie hat verstanden, dass ich viel für sie tue – so wie sie ja auch für mich früher – aber sie war immer eine stolze Frau. Sie war schwierig", so die 49-Jährige weiter.

Die Ratschläge ihrer Mutter seien zwar immer klug, aber niemals liebevoll gewesen. Unter dem unterkühlten Verhältnis zu ihrer Mama hat Verona Pooth jahrelang gelitten:

"Ich bin viel netter in meiner Art. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich ganz anders mit ihr reden. Wir haben jahrelang am Telefon aufgelegt ohne tschüss zu sagen, weil wir immer gestritten haben. Ich wollte Harmonie, ihr sagen 'Tschüss Mami, schlaf schön', aber das gab es nie", so der TV-Star.

Ihren eigenen Kindern vesuche sie deswegen umso mehr Zuneigung zu geben: "Für mich ist die Erziehung sehr wichtig. Vor allem auch, dass man Liebe gibt und nicht nur nimmt. Ich habe mir meine Kinder gewünscht und fühle mich jetzt für sie verantwortlich. Sie wurden ja nicht gefragt, mit mir zu leben. Ich finde es ganz wichtig, dass man nicht nur immer von den Kindern die Liebe nimmt, was viele machen, weil Kinder bedingungslos lieben können."

Neben Verona Pooth lassen sich in der Show "6 Mütter" auch Mirja du Mont, Caroline Beil, Anne-Sophie Briest, Patricia Kelly und Ute Lemper bei ihrem Familienalltag begleiten ( dazu mehr ).

(kurier/spi)

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