Marika Lichter klagt Jazz Gitti auf 10.300 €

Streit zwischen Jazz Gitti und Marika Lichter
Foto: kba/Rainer Gregor Eckharter/Gerhard Deutsch

Dicke Luft zwischen Jazz Gitti und Marika Lichter, die eine Vermittlungsprovision von der Sängerin will

21.03.2017, 09:12

Da wird Frau Butbul zum Pitbull – die Ex-Dancing-Stars-Teilnehmerin Martha Butbul alias Jazz Gitti (70) ist momentan richtig sauer, flatterte doch von Künstlermanagerin Marika Lichter (68) eine Klage ins Haus. "Am Mittwoch bekam ich von meinem Postler einen RSb-Brief überreicht. Ich wunderte mich und dachte mir, dass ich vielleicht in ein Radar gefahren bin. Als ich den Brief öffnete erkannte ich sehr schnell, worum es ging. Frau Marika Lichter will Geld und hat eine Klage gegen mich eingereicht. Sie fordert € 7.500,00 + 20% MWSt. und die bisherigen Kosten € 1.266,42 ihres Anwaltes", postete Gitti auf Facebook.

Und weiter: "Ich bin nun über 33 Jahre im Musikgeschäft und habe noch nie eine Klage von einer Agentur bekommen, denn wir haben stets alles eingehalten und jede Vermittlungsagentur immer bezahlt. Jetzt wird es Zeit mich zu wehren. Frau Lichter hat ja jedes Jahr unaufgefordert eine Liste ,Vorschläge Dancing Stars' beim ORF abgegeben. Sie behauptet nun, dass sie für meine Teilnahme ,Dancing Stars 2016' den Erstkontakt hergestellt hat und sie nun berechtigt ist, dieses Honorar in Rechnung zustellen. Unglaublich! Ich habe weder eine schriftliche Vereinbarung mit ihr, noch hat sie eine Vollmacht von mir für diese Behauptung und werde seit 14 Jahren exklusiv von Bogner Management vertreten. Heute weiß ich warum ich in den 33 Jahren keine geschäftliche Zusammenarbeit mit ihr wollte!", macht Gitti ihrem Ärger Luft.

"Ich hoffe aber, dass es Frau Lichter finanziell gut geht, denn wenn sie mich um das Geld gefragt hätte, dann hätte ich ihr wahrscheinlich das Geld geborgt. Jetzt werde ich mir einen Rechtsbestand besorgen, hatte bis jetzt ja keinen Rechtsanwalt, und die ungerechtfertigte Klage anfechten. Eigentlich ist es schade, denn die Kosten beider Parteien werden mit Sicherheit über € 6.000,00 betragen und mit diesem Geld hätte man ihr tolles Benefizprojekt "Wider der Gewalt" unterstützen können und damit vielen Menschen sehr geholfen. Nun wird hier unnötig Geld an den Staat (Gericht) und an den beiden Rechtsanwälten verschleudert. Ich hoffe doch, dass sie das ebenfalls so sieht und die Klage zurückzieht und das leidige Thema endlich beendet?"

Der KURIER hat natürlich auch bei Frau Lichter diesbezüglich nachgefragt.

"Bin erstaunt über diese Reaktion, gebe aber keine Stellungname zu einem laufenden Verfahren ab", so Lichter.

Jazz Gitti-Anwalt "zuversichtlich", dass Klage abgewiesen wird

Manfred Ainedter, Anwalt der Sängerin Martha Butbul alias Jazz Gitti, zeigte sich gegenüber der APA "sehr zuversichtlich", dass Marika Lichters Klage abgewiesen wird. Lichter habe "keinerlei Ansprüche", es habe nie eine Vereinbarung zwischen Jazz Gitti und Lichters Künstleragentur gegeben, was die Teilnahme an "Dancing Stars" betrifft.

Jazz Gitti sei zwar einverstanden gewesen, dass sie auf die Liste kommt, die Lichter dem ORF zukommen lässt, der Erstkontakt zwischen der Sängerin und dem ORF habe jedoch schon im Jahr 2008 stattgefunden - "ohne Zutun von Frau Lichter", betonte der Anwalt. Im April werde die Causa nun am Bezirksgericht Korneuburg verhandelt. Zu weiteren Auskünften ist der Anwalt derzeit nicht bereit.

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