Berlusconi: Geldwäsche bei Milan-Verkauf?

Silvio Berlusconi mit seiner Tochter Barbara, die einst Geschäftführerin des AC war.
Foto: APA/EPA/MOURAD BALTI TOUATI

Der Kaufpreis soll um 300 Millionen Euro aufgeblasen worden sein. Die Staatsanwaltschaft dementiert.

13.01.2018, 14:41

Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat am Samstag Medienberichte dementiert, wonach Ermittlungen gegen den 81-jährige Medienunternehmer Silvio Berlusconi wegen Verdachts auf Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Verkauf seines Fußballklubs AC Milan laufen. "Im Zusammenhang mit dem AC Milan läuft keine Untersuchung", so der Mailänder Oberstaatsanwalt Francesco Greco in einer Presseaussendung.

Berlusconis Anwalt Nicoló Ghedini reagierte empört auf den Bericht von La Stampa und sprach von einem politischen Angriff auf seinen Mandanten. La Stampa habe eine vollkommen haltlose Information veröffentlicht, um Berlusconi vor den Parlamentswahlen zu schaden. Er kündigte eine Klage gegen das Blatt an.

(APA/mod)

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