Trump schickt Norwegen fiktive Flugzeuge

Donald Trump
Foto: REUTERS/Carlos Barria

Die F-52 gibt es nur beim Computerspiel "Call of Duty".

12.01.2018, 11:45

Die ersten F-52-Flieger seien bereits im November an Norwegen geliefert worden, verkündete US-Präsident Trump diese Woche im Weißen Haus. Wie fast alles, das der Präsident sagt, sorgte auch diese Aussage für Aufregung. Nicht weil an Norwegen Kampfflieger geliefert werden oder weil er im Nebensatz das Land beleidigt hätte (hat er diesmal nicht). Sondern ganz einfach, weil es keine F-52-Flugzeuge gibt. 

Zumindest nicht in der wirklichen Welt, die Flieger existieren im Computerspiel "Call of Duty". Tatsächlich wurden Norwegen 52 Flugzeuge geschickt, nicht F-52-Flugzeuge. Die Typenbezeichnung der tatsächlichen Flieger lautet F-35, sie werden von Lockheed-Martin produziert.

Die Washington Post hat bei Trumps Sprecherin Sarah Huckabee-Sanders nachgefragt, ob Trump "Call of Duty"-Spieler ist, aber keine Antwort erhalten.

(Kurier/tre)

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