Tödlicher Busunfall: Strafe für Fahrer aus NÖ

30. Oktober 2015: Schwerer Reisebus-Unfall bei Erfurt (Thüringen)
Foto: dpa-Zentralbild/Martin Schutt

Bei einem Unfall im deutschen Thüringen kam 2015 ein vierjähriger Schüöer ums Leben. Der Busfahrer wurde nun zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt.

20.03.2017, 13:07

Fast eineinhalb Jahre nach einem tödlichen Busunglück auf der deutschen A4 in Thüringen ist ein Fahrer aus Niederösterreich zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. In dem Bus saß eine Schülergruppe, ein Vierjähriger starb. Das Amtsgericht in Weimar (Thüringen) hielt den 37-jährigen Busfahrer aus Niederösterreich am Montag wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung für schuldig.

"Augenblicksversagen"

Die Vorsitzende Richterin sprach von einem "Augenblicksversagen" und einem Fehler des Busfahrers. Das Gericht folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte einen Freispruch verlangt. Bei dem Unfall im Oktober 2015 kam der vier Jahre alte Sohn einer Lehrerin ums Leben, alle anderen der mehr als 60 Businsassen wurden verletzt.

Bus mit Kindern bei Erfurt verunglückt Foto: dpa-Zentralbild/Martin Wichmann Der Bus mit sächsischen Schülern an Bord war nach einem Überholmanöver bei Erfurt in eine Böschung gefahren und umgestürzt. Die Schüler waren auf der Rückfahrt von einer England-Sprachreise.

(APA/tem)

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